Prolog

Als wir uns zu unserer ersten Probe trafen, hatten wir noch keine Ahnung wo das alles hinf?hren sollte. Wir waren angepisst von dem ganzen Schei? um uns herum und das wollten wir der Welt oder zumindest unserer verdammten Stadt, Dresden-Fucking-Rock-City, zeigen.
Daf?r bedurfte es eines Monsters, welches es zu erschaffen galt...

Beissert (voc.) und ich (drums) waren ?brig von der Band Trojan, die kaputt ging, weil zu grosse Egos in einem verschissenen Business aneinander geraten sind. Nachdem wir uns ?ber mehrere Wochen abgeschossen hatten, beschlossen wir noch mal von vorn anzufangen. F?r das was wir wollten, brauchten wir passende Leute. Den ersten Mitstreiter fanden wir in einer Kneipe, der Groove Station, wo Beissert zu diesem Zeitpunkt der Bartender war. Connie (Stringster), ein verdammt guter Basser, der schon eine ziemliche Liste von Bands und Projekten hinter sich hatte. Die Suche des Gitarristen sollte sich schon als schwerer herausstellen. Uns fiel niemand brauchbares ein, entweder zu besch?ftigt oder ein Arschloch oder so ein Frickeltyp. Irgendwann auf einem Festival traf ich Jack, der unter die erste Kategorie fiel und au?erdem vorrangig Grindcore zockte. Da ich sowieso total zugedr?hnt war, fragte ich ihn trotzdem. Ich laberte was von Hellacopters, Entombed, Crowbar, Down und er meinte recht interessiert er w?rde mal vorbeikommen. Wir machten gleich was f?r den n?chsten Donnerstag aus (Donnerstag war ?brigens schon immer Probe und zumindest ich kenne keine Band, die nicht Donnerstags probt...egal...).

Phase I

10. Mai 2001

Ein gro?artiger Tag. Wir wollten uns um acht treffen. Wir hatten an alles gedacht, Bier, Dope, Kabel. Wer nicht kam war der Herr Sabbath. Anf?ngliche optimistische ?der kommt schon noch?-Aufbauversuche wichen nach einer halben Stunde ?der hat?s vielleicht blo? verpeilt? und nach 60 Minuten einer Desillusion. Wir waren echt auf brass. Heute weiss ich?s besser. Es war ganz einfach wie es schon immer war. Jacks Karre war im Arsch. Aber schlussendlich ist er nat?rlich doch noch gekommen, mit einer Stunde Versp?tung. Wir also in den Proberaum gefahren. Alle hatten wieder verdammt gute Laune und wir haben uns pr?chtig verstanden. Nach einer weiteren Stunde abchecken etc. st?pselten wir ein.
Und der erste Akkord ? KAWUMM!!! - machte offensichtlich: !YEAH! Wir sind ??ne neue Band!?. Wir konnten das Grinsen nicht mehr ablegen und schrieben den ersten Song.
Ein paar Wochen sp?ter rief Willi vom Heavy Duty an und wollte, dass wir unsere erste Show ebenda zockten. Wir hatten inzwischen ein paar Songs fertig, also sagten wir f?r den 21.7. zu. Die Bude war voll, genau wie wir. Am Anfang schien so richtig niemand was mit unserem Krach anfangen zu k?nnen, aber das sollte sich schnell geben und am Ende konnten wir unseren ersten Siegeszug verbuchen. Was lag danach n?her als unser erstes Demo einzurotzen? Richtig! Nichts! Also enterten wir im August die Robotronic Studios hier in DD-Fucking-Rock-City und nahmen unter der Regie von Pezi ?deflowered world? innerhalb von drei Tagen auf.
Die Reaktionen darauf waren sehr wohlwollend zumal zu dieser Zeit gerade Doom und Stoner-Rock eine Renaissance erlebten, die Sparten in die man uns einordnete obwohl wir es damals schon als Hellrock bezeichneten. Durch die guten Reviews und dem Internet kamen wir schnell in Kontakt mit anderen Bands, es begann sich ein Netzwerk zu entwickeln in dem wir ein Teil waren (und immer noch sind).

Phase II

Im M?rz 2002 hatte Beissert pl?tzlich, warum auch immer, die Idee den Cleaner von den Egyptian Gaylovers singen zu lassen. Er selbst wechselte an den Bass. Von nun an hatten wir also zwei Basser. Noch! Denn Jack und Stringster konnten sich irgendwie auf einmal nicht mehr ab und es wurde von Probe zu Probe schlimmer! Vielleicht lags an der Drogenflaute, keine Ahnung, jedenfalls r?umte Stringster noch vor?m Smoke Blow Gig das Feld.


Stringster - Groovesau!

Der erste Gig in dieser neuen Besetzung sollte beim Noisepoint III Festival sein, nur leider war der Cleaner da gerade mit Robert and the Roboters in Tschechien unterwegs. Also musste Herr Sabbath singen, ?h schreien. Er wollte nie (was f?r eine Parallele zu Metallica), hatte aber nun mal keine andere Wahl
Mit?m Cleaner hatten wir dann aber doch noch zwei coole Muggen: Smoke Blow und Warhorse, Electric Wizard (jetzt wissen wir warum die immer die Kippenasche brauchen...). Der Wizard-Drummer zerlegte zwar f?rmlich mein Drumkit, aber das war?s mir wert. Schade, dass er meine Schwester nicht ?rumgekriegt hat, vielleicht w?ren wir jetzt verwandt.


Cleaner - Screammachine!

Aber es war trotzdem die ganze Zeit wackelig, Beissert wollte nach Berlin um dort bei einer stadtbekannten Band einzusteigen, Cleaner wollte lieber ganz zu den Gaylovers. Au?erdem sorgten sinnlose Missverst?ndnisse daf?r, dass er angepisst war (ist heute aber alles gekl?rt).


Beissert - Rock 'n' Roll f?r Gro?e!

Da standen wir da, Jack und ich, und Smegma hatte uns ?ne Tour organisiert. Holy Shit! Wie sollen wir das nur wieder innerhalb von zwei Monaten geradebiegen?

Phase III

Diese Situation ist wirklich beschissen, vor allem, wenn man eine gebuchte Tour vor sich hat. Smegma von Noisepoint hat sich die Finger wund getippt und f?r uns zusammen mit den Finnen von God Forsaken eine Rundreise durch Deutschland organisiert.
Der Hunter! Wir kannten ihn schon lange, vor allem ich, schlie?lich hat er bei Trojan die Basssaiten maltr?tiert. Der Hunter mu? her, ob er will oder nicht, ist ja sowieso immer als Roadie mitgewesen. Nur wollte er nicht den Bass sondern das Mike. Eggi, der Basser von CHC, Jacks damaliger anderen Band, bot sich f?r die Axt an. Wir schlugen ein!

Hunter - Living on the edge!


Eggie - z?hes Leder!


Just in diesem Moment wollte Beissert zur?ck, doch es war zu sp?t. Jack, Beissert und ich diskutierten eine ganze Nacht, es f?hrte kein Weg mehr hinein. Die Weichen waren schon gestellt.
Eggi und der Hunter schafften sich das Zeug ziemlich schnell drauf. Im September ging es auf Tour mit God Forsaken. Sie l?sten sich danach auf, warum auch immer - Finnen!. Ich glaub sie haben einfach nicht miteinander kommuniziert...(Tourtagebuch).
Wir wussten schon vorher, dass das mit dem Hunter nur ein kurzes Intermezzo wird, weil er nach Schottland wollte. So war?s auch. Der S?ngersuche leid, ?bernahm ganz einfach Jack h?chstselbst den vakanten Posten des Shouters. Widerwillig! Aber nach gutem Zureden hat er?s einfach getan.
Ein neues Demo musste her! Nicht nur, dass das Alte eben alt war, sondern die ganze Band hatte sich gewandelt und somit auch der Sound (ein wenig). Also machten wir im Februar 2003 ?...demonstrating heaviness?. Es macht einen reiferen Eindruck als das Erste. Wir haben immerhin einen Tag l?nger gebraucht. Hier verewigten wir zum ersten mal unsere Livestandards Born to Lose, Codeine Commander und My Way. Die ersten beiden sind jeweils in einer Probe innerhalb von vielleicht zehn Minuten entstanden, nachts um drei oder so. Der Hunter gab noch mal seinen Abschied in Form von Guestvocals auf Hatebreed.

Phase IV

Zwei Monate sp?ter kam uns die Idee, uns einen zweiten Gitarristen zuzulegen. Wir streiften also durch die Clubs, fanden aber keinen Vern?nftigen. Die L?sung lag mal wieder n?her als gedacht. Herr Sabbath wusste von einem der nebenan im Proberaum seiner anderen Band, dem Vorg?nger von Senorita Spitfire, in einer Combo namens Sethqen zockte. Er spielte simple, coole, fette Riffs. Perfekt! Auf dem Darkforce-Festival im April 2003 spielte Phil das erste mal Born to lose mit uns. Und er rastete f?rmlich aus.
Es ging weiter bergauf. Zwar immer in kleinen Schritten, daf?r aber stetig. Als Beissert und Cleaner raus waren, gab es zwar mal kurz das Ger?cht Monsoon seien tot, aber eine Rundmail und paar Muggen zerstreuten es innerhalb k?rzester Zeit in alle vier Winde.
Das Demo erledigte den Rest, wir bekamen fast nur gute Kritiken. Im Oktober organisierten wir dann die Katastr?fia-Tour. Nomen est Omen. Eggi konnte aus, famili?ren Gr?nden nicht mit. Wie zuvor, l?ste das Schicksal das Problem. Jack n?chtigte bei ?nem Babe. Irgendwann nachts sa?en sie in der K?che, ihr Mitbewohner war Klampfer. Sie h?rten Vitus. Jack erz?hlte von dem kleinen Dilemma. In drei Tagen sollte es losgehen. Chris, so der Name des Mitbewohners, dr?ckte sich das Zeug innerhalb dieser drei Tage drauf. Got it! Urspr?nglich sollte er nur die Tour mitfahren, aber schon am ersten Abend, on stage, dachte ich mir: ?Verdammt, glaub ?s sieht schlecht aus f?r Dich, Eggie!?
Chris dachte zu der Zeit, dass es bei uns schon richtig profim??ig l?uft. So von wegen mit Hotel und jeden Tag warmes Essen. Den ersten Tag konnten wir ihm diese Illusion noch geben, danach nicht mehr. Wir reisten mit unseren Schrottm?hren durch die Republik, spielten in stellenweise ziemlich abgefuckten Venues und waren froh wenn es mal ein richtiges Bett gab. Und kalt war es, st?ndig und ?berall war es kalt. Aber wir wollten ja Schei?e fressen! (Tourtagebuch)
Nach der Tour zockten wir noch zwei Gigs mit Eggie. Er sp?rte es glaube ich schon, denn er hat?s ganz cool hingenommen. Den ersten Auftritt 2004 spielte Chris wieder mit und war ab da in der Band.
Es trudelten immer mehr Resonanzen auf unser ?...demonstrating heavieness?-Demo ein und die waren beileibe nicht schlecht. Man k?nnte fast schon ??berschw?nglich? sagen. Irgendwann in dieser Zeit lernten wir auch Stalin von Kickass-Promotion kennen. Wir wussten bereits, dass er uns auf dem Schirm hatte. Ende 2003 war er mit einer seiner Bands im Heavy Duty. Ich fragte ihn einfach, ob er nicht Lust h?tte uns zu managen. Bis dahin hatten wir nur dubiose Angebote, was Promotion, Verlag oder Booking anging, erhalten. Stalin hat uns keine falschen Hoffnungen gemacht, so von wegen: "Ich bring Euch gro? raus!", das machte ihn uns sympathisch. Das Resultat waren Muggen, Muggen, Muggen. Wir spielten in jedem Kacknest, das uns haben wollte. Kein Weg war zu weit und keine Barrieren nicht ?berwindbar. Wenn wir mal wieder keine Karre hatten, was ziemlich oft vorkommt, kam Stalin extra aus Eisenach anged?st und hat uns mit seinem geilen Bus abgeholt.


Stalin - der Mann f?rs Grobe!

Ich hatte einmal Chris versprochen, dass wir irgendwann mit Wino zusammenspielen werden. Frank Nice vom Eastclub holte uns f?r eine Hidden Hand Show als Support. Wino baute Jacks Backline h?chstselbst auf. Nach unserem Gig kam er aplaudierend zu Jack und gratulierte ihm zu unserem Auftritt. Quasi waren wir jetzt in den Adelsstand erhoben worden. Danach hab ich mit ihm im Backstage Fussball geguckt...
Ebenfalls absolut gro?artig war das Stoned from the Underground-Festival in diesem Jahr. Wir spielten irgendwann nachts im Club, nebenan war Schaumparty. ?berall Schaum, Schaum und wir zockten dort alles kurz und klein. Die Massen feierten uns nach allen Regeln der Kunst ab. Den ganzen Tag ?ber war die Atmosph?re schon so wie sie wahrscheinlich ansonsten nur in den 70ern auf Festivals war. Aber der Abend war die Kr?nung auch unseres bisherigen Schaffens. Tags darauf mussten wir leider schon abhauen, da wir zum ersten mal eine Show in Tschechien hatten. Ebenfalls ein Festival, aber ich glaube die Tschechen waren zum damaligen Zeitpunkt noch nicht bereit f?r uns.
Ende August hatten wir einen Slot auf dem Up from the Ground Festival.
Gorilla Monsoon auf 'nem Death Metal Festival. Halleluja! Wir hatten die Ehre am Samstag morgen, gegen 11.30 Uhr, die Meute zu wecken. Und siehe da, es schien zu funktionieren. Hinterher latschten Jack und ich ?ber den Zeltplatz und alle gr?lten uns wohlwollend zu! Ein Gitarrist von Illdisposed kam just nach dem Gig zu uns und meinte in gebrochenem Deutsch: Ich werde ein paar Riffs von Euch stehlen??.
Das restlich Jahr war gepr?gt von Konzis, Petra aus dem Disbelief-Umfeld holte uns nach Hessen zum Weinfest. Danach sagte Jagger zu mir: ?Irgendwann werdet ihr einen Plattenvertrag bekommen und ihr werdet Platten ver?ffentlichen und ihr werdet eine gute Band sein!?. Nuja ma sehn?

Phase V

Anfang 2005 bekam ich eine Mail von Frank Nice aus dem East Club.
Darin stand sinngem??, dass die Leute vom Wacken Open Air einen Metalcontest ausrufen, der ?ber mehrere Runden ging. Die erste Runde sah so aus, dass jedes Bundesland einen Gewinner in die zweite Runde schickt, der East Club stellte die Location f?r Sachsen. Der Gewinner wurde durch eine Jury, die sich aus Leuten aus Business und Szene zusammensetzt ermittelt. Um jedoch f?r sein Bundesland nominiert zu werden musste vorher ein Demo nach Wacken geschickt werden. Alles was wir dachten war: ?Cool, da k?nnen wir mal wieder im East Club spielen.?. Vorrausgesetzt ihnen gefiel unser Demo.
Das tat es. Am 11. M?rz sollten wir also gegen Braindead, M.O.M. Hunters, Odysseus & The Argonauts, Persecution und Testimony ?k?mpfen?. Nun ja, von ?Kampfesstimmung? indem Sinne kann eigentlich keine Rede sein, den wie der gemeine Sachse so ist, macht er?s sich erstmal gem?tlich. Fast alle Bands sa?en an einem riesen Tisch und der D?bel machte die Runde, auch teilte man sich die ein oder andere Line.
Jede Band hatte 20 Minuten Spielzeit. Kurz bevor wir dran waren, dachten wir dann doch: ?Ach komm, lass uns wenigstens Sachsen gewinnen! Was soll?s??. Wir bestiegen die Bretter, gest?hlt durch die ganzen Auftritte der letzten Jahre, hungrig und aggresiv. Der Club war voll mit Headbangern. Wir legten los und entfachten einen Orkan, der den anderen Bands keine Chance lie?. Wir komprimierten in diese zwanzig Minuten alles was Gorilla Monsoon ausmacht (von daher gesehen eigentlich die perfekte Auftrittszeit). Kaputtmachen, einfach alles kaputt machen. Veni, vidi, vici wie der Cleaner so sch?n sagte.
Im April bekamen wir die unerwartete Ehre auf dem Doom Shall Rise zu spielen und r?umten da ebenfalls als Opener ab. P?nktlich zu diesem Event ver?ffentlichte Gunnar ?ber sein eigenes Label Grimmgrinner Records unsere Split mit Weed In The Head, auf der ?a lesson in darkness? von uns drauf ist, der ?brigens nur auf dieser Scheibe erh?ltlich ist.
Im Mai hie? es also Halbfinale in Wacken. Wir fuhren ohne Erwartungen hin, die meisten konnten sowieso besser als wir spielen oder machten einen angesagteren Sound oder beides, aber das war uns alles schei?egal. Wir wollten nur spielen. Das Halbfinale fand Freitag und Sonnabend statt. Wir spielten am Freitag vor vielleicht 20 Man. Tags darauf hatten wir einen Gig irgendwo bei Berlin mit Coogans Bluff. Nach der Mugge rief Enno, der Chefinitiator des Metal Battle wie der Contest hie?, an und meinte: ?Ihr seid in der Endrunde!?. Das musste gefeiert werden! Der Backstage war hinterher etwas umger?umt?(wo Coogans Bluff aber nicht ganz unschuldig daran waren).
Bis zum Wacken zockten wir ein paar kleinere Festivals und schlie?lich war es soweit.
Wir sollten auf dem Festival spielen wo ich 1997 noch sagte: ?Auf der B?hne will ich mal stehen!?. Wir feierten nat?rlich was das Zeug h?lt und stiegen nach einer durchzechten Nacht am 5. August auf die B?hne im Zelt. Irgendwann 16.00 Uhr voll wie tausend Russen (au?er Chris). Danach war?s das f?r uns. Jack zerlegte seine Gitarre und wir hatten mit dem Thema Metal Battle abgeschlossen.
Tags darauf sollte der Sieger des ganzen von der Hauptb?hne verk?ndet werden. Der Sieger, dem ein Plattenvertrag verg?nnt war. Die Entscheidung sollte zwischen Sinners Bleed, eine verdammt geile Death Metal Combo, Hatedrive, eine amtliche Thrash Combo mit neumodischen Einfl?ssen und uns fallen.
?Und die Gewinner sind? GORILLA MONSOON!?. Als erstes schrie ich Jack an: ?Schei?e, was sollen wir denn jetzt machen??. Wir wollten den Deal nicht.

Phase VI

Schon fr?her in diesem Jahr, spielten wir mit dem Gedanken ein neues Demo aufzunehemen. Willi, einer der Chefs aus dem Heavy Duty, unserer Stammkneipe, verbot uns das und wollte uns Kohle pumpen, damit wir gleich ein ganzes Album aufnehmen k?nnen. Im Juni gingen wir in das Goat Cunt Laboratory um ?Damage King? in Angriff zu nehmen. Die Aufnahmen erstreckten sich bis Oktober, da wir nicht konstant, durch die ganze Muggerei und so, im Studio waren. Das hei?t in der Zwischenzeit gewannen wir das Ding, so dass wir dem Label anboten, wenn sie die Platte rausbringen, so wie sie ist, unterschreiben wir. Es gab ein langes hin und her. Schlie?lich lie?en wir es bei Schr?dey in Hamburg mastern, was noch Folgen haben sollte.




Der dritte Versuch...

Die Herren Tonmeister...

Sieht aus wie sechster Versuch...

Am Ende setzten wir unsere drei Kreuze unter den Vertrag (mit unserem eigenen Blut-kein Schei?!), nachdem wir uns wirklich jeden Passus ins normal-deutsch ?bersetzen lassen haben. Man kennt ja die ganzen Geschichten gelle!? Wenn es um die Band geht sind wir wirklich verdamnmt dickk?pfig. Und das hat sich schon oft bezahlt gemacht.
Jedenfalls fanden wir mit der Zeit heraus, dass man mit den Leuten ganz normal reden kann und sie eben nicht nur die Dollar-Zeichen in den Augen haben und uns auswringen wollen, sondern uns gesignt haben weil sie uns gut finden.
Wir waren jetzt also eine Band mit Vertrag. Am 16.M?rz 2006 erschien ?Damage King?. Vorher brachten wir noch die EP ?four to conquer? raus, damit wir auf den Metal Battle Shows 2006, die wir als Vorjahresgewinner headlinen sollten (Tourtagebuch), einen Appetizer zum Deb?t-Album hatten. Aber eigentlich gibt?s das Ding nur, weil wir wieder mal zu lahmarschig waren um die CD rechtzeitig fertig zu kriegen.
Bei einer dieser Shows lernten wir Angry Ann kennen, die uns sp?ter oft aus der Schei?e hilft. Auch sie holt uns nicht selten aus Dresden ab und kommt daf?r immer aus Celle anged?st. Stalin und Anne erg?nzen sich pr?chtig. Sie sind sowas wie unser zweites Gehirn. Wenn wir irgendwas verpeilen, wei? einer von den beiden jedoch immer bescheid. Und einer von den beiden ist auch meistens mit. Am besten ist es immer wenn alle zusammen sind, das hat irgendwie sowas famili?res...
2006 bis 2008 war gepr?gt mit Muggen. Wir wurden mit Metal Church und Victory auf Tour geschickt, wo wir das erste Mal nach Holland und Belgien kamen (Tourtagebuch). Au?erdem ging?s nach Frankreich, England, Irland die Schweiz und ?sterreich. ?sterreich hatten wir Alex von Pungent Stench zu verdanken, die wir bei einem Gig in Altenburg kennenlernten. ?berhaupt lernten wir in dieser Zeit sehr viele coole Leute kennen, die uns supporteten und mit denen wir ordentlich feierten. ?berall scheint es kleine Oasen des guten Geschmacks zu geben mit Leuten die selbstst?ndig was aufziehen und eine Szene aufbauen. Ob nun im Vogtland, in Irland, Celle, die Leute vom Gods Of Noise, Heavy Meddel nix im Sch?ddel, Smegma... die Liste lie?e sich beliebig verl?ngern.

Phase VII

Irgendwann war es nat?rlich an der Zeit einen Nachfolger f?r "Damage King" einzuzimmern. Und hier kommt Schr?dey wieder ins Spiel, denn sein Studio sollte dasjenige welche sein. Ende M?rz 2008 gings los. Kurzfristig hatten wir aber noch eine Tour mit Trouble und Sahg f?r April angeboten bekommen. Also mussten wir die Aufnahmen nach zwei Wochen unterbrechen, auf Tour gehen und dann nochmal drei Wochen ins Studio, die der Herr Sabbath aber allein verbrachte, da wir anderen mit unserem Schei? schon fertig waren.


Drumster at work

Chris at work

Schr?dey at work

Phil at work

and Jack does the rest...


Am 17. November 2008 erblickte "Extermination Hammer" die Welt.

Geplant war, dass wir mit Grand Magus und Grantig auf Tour gehen. Dummerweise fiel irgendjemanden ein, das Ding zwei Tage vor Start zu canceln. Wir telefonierten noch durch die Gegend und wollten die Tour allein durchziehen, denn die Clubs waren schlie?lich gebucht und die Werbung schon drau?en, aber den Veranstaltern war das alles zu hei?, da wir ihnen zu ?klein? waren. Also versuchte Stalin alles zu retten und organisierte uns f?r 2009 Ersatzgigs an den Wochenenden, die dieselbe Fl?che abdeckten. Die H?user waren immer voll und die Muggen geil. Ein paar coole Festivals waren auch dabei, darunter ein Wiedersehen auf dem Stoned from the Underground und Gigs auf dem Wacken Rocks South und Wacken Rocks Seaside.
2010 lief ebenso gut an, wir wurden von Disbelief zu einer Tour eingeladen. Zusammen mit Lay Down Rotten beackerten wir die Republik. Alles lief auf unserer eigenen Kappe, bis auf das Booking. Niemand glaubte vorher, dass das funktionieren w?rde, aber wir belehrten alle eines Besseren. Im Schnitt kamen 200 Leute zu den Shows und wir bekamen das erste mal Geld - trotz Nightliner. Als Folge hatten wir bessere Positionen auf den Festivals im Sommer, die wir nat?rlich ebenfalls ordentlich rockten. Alles schien zu funktionieren. Allerdings bahnte sich in diesem Jahr etwas an, womit wir gar nicht gerechnet hatten und was uns auch erst sp?ter bewusst wurde. Phil distanzierte sich zunehmend. Anfang 2011 musste er die Band verlassen.

Phase VIII

Das passierte kurz vor einer Mugge, somit spielten wir das Ding eben zu dritt. Ging auch. Aber mit zwei Klampfen ist es eben cooler. Deswegen ?berlegten wir, wer denn so in Frage k?me. Unser erster Wunschkandidat hatte zwar prinzipiell Bock, wollte dann aber doch nicht, weil er auch privat sehr eingebunden ist und wir dann vom Regen in die Traufe gekommen w?ren. Dumm nur, dass wir uns keine Alternative ?berlegt hatten. Aber an dieser Stelle kommt mal wieder der Zufall ins Spiel. Ein altes Foto sollte das Schicksal bestimmen. Nachdem wir diesen alten Bekannten im Netz ausfindig gemacht hatten, schrieben wir K.K. an und fragten wie?s denn so bei ihm steht und ob er nicht vielleicht bei uns zocken will. Der Mann konnte es gar nicht fassen und war sofort Feuer und Flamme. Noch vor der ersten Probe sollten wir ihm ein paar Songs nennen. Als er dann da war rockten wir gleich Damage King, Codeine Commander, My Way und Death Revolution und das hat sofort reingehauen. Da hat der sich das blo? rausgeh?rt! Bei der zweiten Probe mit ihm, teilten wir K.K. mit, dass er den Gig hat.
Seit dem 23. Februar 2011 ist Gorilla Monsoon wieder vollz?hlig!





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